»Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.« Römer 15,7

Gedanken zur Jahreslosung 2015

»Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.« Römer 15,7.

Oft fällt es uns schwer, einander anzunehmen. Deshalb mahnt uns die Bibel. Manche Menschen lehnen wir ab, weil sie anders sind, anders denken oder handeln als wir. Wir stellen gerne die Bedingungen, die erfüllen muss, wer angenommen werden will. Die Jahreslosung gibt uns einen Maßstab, der allein gültig ist: Christus!

Wie Christus euch angenommen hat:
Bedingungslos: Er ruft die Mühseligen und Beladenen so zu kommen wie sie sind. (Matthäus 11,28: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken.)
Grenzenlos: Er ruft alle, ohne Ausnahme. (Joh. 6,37: Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.)
Endgültig: Wer von Christus angenommen ist, der wird vom ihm gehalten, ohne Wenn und Aber (Joh. 10, 28: Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.)

Römer 5, 8-10: Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wie viel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden! Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wie viel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!
Christus hat uns angenommen, als wir noch seine Feinde waren. Er hat alles getan, nichts von uns erwartet, keine Bedingungen gestellt. Wenn wir diese Liebe kennen, können wir dann weniger tun?
1. Joh. 4,21: Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.

Können wir einander annehmen wie Christus? Niemals mit unseren menschlichen Möglichkeiten, aber immer, wenn wir in Gemeinschaft mit ihm leben. Dann gibt er uns seine Liebe, die wir an andere weitergeben können. Dann können wir keinen Menschen ablehnen, den er doch annehmen will. In der Beziehung zu Christus werden die Beziehungen zu den Mitmenschen geheilt, in Ehe und Familie, in der Gemeinde, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft, überall, wo wir Menschen begegnen, die Jesus Christus genauso liebt wie dich und mich.